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Geschafft - Die DMS ist vorbei

Geschrieben von Crabbe am . Veröffentlicht in News

Man könnte DMS auch so übersetzen "Die Müssen Sein". Unter diesem Motto haben sich wieder mal die ´üblichen Verdächtigen` eingefunden, um zu zeigen, dass zum Wasserball auch Schwimmen gehört - und nicht Treiben.

 

Mit einem souveränen ersten Platz, Dank Stephan, sind wir in den Wettbewerb gestartet...

 

Ein Sonntag wie man ihn sich nicht wünscht. Morgens um 7 aufstehen und in die Halle fahren, damit man sich über Disziplinen und Strecken quälen kann, die man am liebsten nicht mal schreiben können würde. Solche Horrorvorstellungen, wie 100 Meter Delphin, 400 Meter Lagen oder gar 1.500 Meter Freistil galt es zu bewältigen.

 

Keiner kam deshalb mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht oder gar Bauschmerzen, wegen dauerhaft schallenden Gelächters. Motivation hin oder her, man könnte DMS auch so übersetzen "Die Müssen Sein".

 

 So war es nicht weiter verwunderlich, dass sich die üblichen Verdächtigen einfanden, um den Wirren eines Schwimmwettkampfes gerechnet zu werden und wenn möglich gute Zeiten auf das Papier zu zaubern.

 

Als Wasserballer geht man aber doch recht zurückhaltend an die ganze Sache ran und versucht anzukommen, ohne den Kampfrichtern aufzufallen. So war auch die Parole die übliche „Ankommen – ohne Disqualifikation“.

 

Wie sich zeigen sollte, sind Wände trotz ihrer Breite zu übersehen. Ein Tor hätte den ein oder anderen blauen Fleck verhindern können; gelten aber als unzulässige Hilfsmittel. 

 

Das Sportteam schwimmt nicht – es lässt das Wasser unter sich durchlaufen.

 

Auch wenn die Voraussetzungen nicht die besten gewesen sind, die Motivation auch eine andere hätte sein können und auch mehr Kameraden hätten teilnehmen können…

 

Mit einem souveränen ersten Platz, Dank Stephan, sind wir dann doch in den Wettbewerb gestartet. Auf den ersten Blick mag es unfair erscheinen, einen ehemaligen Auswahlschwimmer auf 12 Jährige zu hetzen. Auf der anderen Seite nimmt auch keiner Rücksicht, wenn wir unseren Torwart auf die 200 Meter schicken.

 

 Weil man Damen einfach den Vortritt lässt, lies sich in Lauf 1 jeder Strecke sehr schön ablesen, wie der Start abläuft und was man(n) an der Wende machen muss. Nur die Kleidung wollte nicht passen.

 

Im mittleren reinen Herren Lauf, wollte man es dann wissen und lies die Wasserballer von der Leine. Auf immer wechselnden Bahnen, durften wir fasst die ganze Breite des Beckens nutzen und uns ein wenig stilgerecht entfalten.

 

Im letzten und dritten Lauf einer Strecke, gaben sich dann die Favoriten der Damen und Herren die Ehre und ließen ein ums andere Mal aufblitzen, was intensives, mehrmaliges Training pro Woche bewirken kann.

 

 Nicht das uns das aus der Ruhe gebracht hätte, galt es doch immer wieder sich zu motivieren, damit eine Strecke durchgehalten wurde. Und Motivation erfolgt nicht nur im Kopf oder im Hinterzimmer, es darf auch gerne lautstark am Beckenrand geäußert werden. Ob Tom deshalb die letzte Bahn seiner 100 Meter Delphin so „locker“ überstanden hat, bleibt dabei offen.

 

Unser Mitgefühl und unser Respekt, gilt den 12 jährigen Kindern (oder gar noch jünger!), die sich über die 200 Metern Delphin gequält haben. Den brüllenden, hochroten Trainern hätte ab und zu eine Valium gut zu Gesicht gestanden.

 

 Wie in jedem Sport, gibt es Regeln und man wird bestraft, wenn man Sie nicht einhält. Unsere 20 Sekunden Zeitstrafe, hätte wohl der eine oder andere gerne genommen, wenn er dadurch der Schmach eines Nachschwimmens hätte entgehen können.

 

Einen kleinen (internen) Rekord galt es diesmal weiter auszubauen – undisqualifiziert aus dem Wettkampf gehen. Eine harte Prüfung für Marcel, der uns kurzzeitig eine ungewohnte Situation und Schrecksekunde bescherte – was tun bei einer Disqualifikation? HaWe, als alter Fuchs, sah dem gelassen entgegen und brachte so das Kampfgericht aus der Fassung, die Erinnerung durcheinander und das Regelwerk in die vorderen Hirnlappen. Alles gut, alles Regelkonform, auch wenn es komisch aussah und dabei hatte sich Marcel doch so gefreut, die 50 m Rücken noch mal zeigen zu dürfen.

 

 Das Sportteam wird nicht disqualifiziert – es ändert die Regeln.

 

 Mit einem (inoffiziellen) Dritten Platz, hinter den dritten Mannschaften der SG HT16 und der  des AMTV-FTV, dürfen wir mehr als zu frieden sein. Entgegen unseren Möglichkeiten trifft man doch hier ab und an auf Landes- oder gar Bundesliganiveau, wo sich deren erste Mannschaften tummeln.

 

Da es sich bei dem sonntäglich Spektakel erst um die zweite Hälfte der Stadtliga gehandelt hat, wird ein endgültiges Ergebnis erst im Laufe der nächsten Woche feststehen. Die Platzierung aus dem Jahre 2009 werden wir wohl nicht erreichen, können aber trotzdem Stolz auf unsere Leistungen sein.

 

Für die Statistiker unter uns lassen sich auf dieser Seite die Ergebnisse einsehen: Ergebnisse DMS 2011 Stadtliga Endkampf (Platzierung 9-16) 

 

 Das Orga-Team möchte sich bei den Aktiven bedanken, die wie üblich ohne großes Murren, die auferlegten Strecken absolvierten.

 

Besonderer Dank geht an Hans-Werner Hell, ohne den das ganze nicht möglich wäre. Den Papierkram möchte von uns wohl keiner machen (Regelwerke sind doch etwas trocken).

 

Und nicht zu vergessen unsere weiteren Kampfrichter Uwe Oestmann und Jörn Kienert.

 

 Enden möchten wir mit der Drohung:

 

 Nach der DMS ist vor der DMS! ;)

 

 Greetz

 

Michi und Crabbe

 

 

 

 P.S.: Ja Tom, das/ein Foto hätten wir doch besser in der Pause gemacht.

 

 

 

Nachtrag:

 

Das absolute Endergebnis steht fest und kann hier nachgelesen werden: Endergebnis DMS 2011. Der FWV Vorwärts belegt einen guten 11 Platz.