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Grünkohlschlacht am 20.11.2009 um 19.30 Uhr im Wappenhof

Geschrieben von Chrischi am . Veröffentlicht in News

Liebe Wasserballerdamen & Friends,

 

grau und trüb ist es geworden, schaut man hinaus aus dem Bürofenster. Um sich für die wilde Zeit des Weihnachtskonsums gemeinschaftlich zu stärken, ruft der Grünkohlminister zum jährlichen Vernichtungswerk auf. Laut Wiki eignet der sich auch unter den gebräuchlichen Begriffen "Braunkohl", "Krauskohl", "Federkohl" oder der "Friesischen Palme" hervorragend, um das Schwein in all seinen köstlichen Varianten zu begleiten. Mit Kassler, Backe und Wurst und vor allem der klaren Rutsche blicken wir einer der bekanntesten bürgerlichen Gerichte Norddeutschlands freudig entgegen.

 

 

Treffen 19.30 Uhr:

 

Wappenhof Dubrovnik

 

Borgfelder Straße 16 • 20537 Hamburg

 

Bitte mit Zu-/Absage bei Ole und Chrischi 

 

Lasst uns diesen Abend in geselliger Runde (Achtung: Mein bestes Vereinsdeutsch) verbringen und uns über alle Themen rund um Wasserball und Punkt 9 - Sonstiges austauschen. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass sich die Mühe unseres Grünkohlministers lohnt - waren sie doch immer schon ein echter Schlager unter den Terminen beim Sportteam.

 

Für meinen Teil fände ich es toll, wenn man mir, nachdem ich mich schon den ganzen Abend mit Mädchencola herumgeschlagen habe, nicht noch versucht, gewaltsam meinen Busschlüssel wegen Fahruntüchtigkeit zu entreißen... Sonst käme ich noch auf den Gedanken, dass man mir das Autofahren auch nüchtern nicht mehr zutraut!

 

So, der Grünkohlminister und ich als sein Sekretär hoffen auf rege Beteiligung und einem reichlich schmerzenden, weil vollen Magen im Wappenhof - bevor Ihr losgeht - stellt die Waage aufgrund zu erwartener Gewichtsschwankungen schon mal weit weg! Trotz am Ende vollkommen undurchsichtigem Zechverhalten - es sind noch alle wieder heil nach Hause gekommen! - Im Gegensatz zu einer gewissen Feuerbowle-Party...

 

Herr Appell hat auch dieses Jahr wieder an den Grünkohl gedacht und uns folgendes Loblied vorenthalten:

 

 

Novembersonett

von Wolfgang Appell

 

 

 

Der Käse reift und auch der Wein, 

den Grünkohl kraust der erste Frost. 

Im funkelneuen Fass allein 

rülpst trüb der weiße Most. 

 

November treibt den Nebelmond 

und Regen rillt die Nüsse. 

Wer jetzt nicht warm im Hause wohnt, 

dem bleiben kalte Füße. 

 

Ach Freunde, all´ die Trauersprüche, 

es ist kein großes Wunder, 

vergesst ihr hier in Roßner´s Küche 

 

bei einem Glas Burgunder. 

Ihr und all´ die Norderdüfte 

bereifen mir heut´ Hirn und Hüfte.

 

 

Ganz liebe hungrige Grüße

Chrischi