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Weihnachtsfeier der Damen

Geschrieben von Chrischi am . Veröffentlicht in News

Die Letzten werden die Ersten sein?!

 

Könnte man sich fragen, betrachtet man das ungewöhnliche Datum der Damen-Weihnachtsfeier. 6. Februar 2009 - die letzte Weihnachtsfeier im Sportteam ist überstanden. 

In der Luxuswohnung, die als Location schon im Vorjahr die Damen nach St. Georg gelockt hatte, trafen sich unsere Wasserballkameradinnen zum gemeinsamen Essen. 

 

Natürlich achtet ein jeder um diese Jahreszeit auf seine Figur, so blieb die Gänsemast auch dieses Jahr aus, und es wurden gemeinschaftlich nur geringe Mengen an Kalorien beim Raclette überbacken.

 

 

Die Vorbereitungen für das Essen trafen wir zusammen, klassische Einteilung: Wer anschwimmt, muss die Vorräte in den 5. Stock schaffen, der Rest sorgt fürs Kleinschnipseln und Herrichten. Begleitet wurde die Arbeit von reichhaltigen Aperitiven - alles eisgekühlt natürlich, denn für den Kühlschrank mit eingebauten Eiscrusher konnte sich eine der Damen ganz besonders erwärmen.

 

Das Raclette wurde von reichlich Grünzeuch aus heimischen Küchen begleitet, Rike trumpfte mit einem vorbildlich gemusterten Salat auf und Marlen sorgte für die süße Abrundung des Menüs mit einem RiesenLeckerGesund-Obstsalat (mit nicht ganz so gesunden eingelegten Rosinen, die für glückliche Gesichter sorgten).

 

Aber nicht das Essen oder die Ratscherei standen im Mittelpunkt - eher die liebevoll ausgesuchten Geschenke sollten die Gemüter beschäftigen. So ward der Gabentisch bestückt und im feierlich abgedunkeltem Licht glitzerte Weihnachtspapier mit bunten Schleifen geheimnisvoll. So wurden die Würfel gezückt und das Sinnloswichteln konnte beginnen. Gleich ne Sechs und ab, das Geschenk liegt vor Dir auf dem Tisch. 

 

Unglückliche Weihnachtsgeschenke, langjährig rottender Tinnef und klassisch ungewollte Handarbeit wechselten die Besitzer, so schnell man gucken konnte. Hier ein Windowcolorset, dort ein handgesticktes russisches Hafenpanorama - ein echtes Kabinett der Grusligkeiten! Beliebtere Artikel waren richtig unterwegs - ein italienisches Kochbuch sauste von einem zum anderen, vermutlich wegen seines geringen Packmaßes, und ich kämpfte tapfer um die Gesellschaft von Buzz Lightyear, der so lange schon einsam in meiner Dusche baumelt und endlich einen bewaffneten Spielgefährten bekommen hat (Nein, er lässt sich nicht wie ein Transformer zusammenlegen - ich hab's auf jede erdenkliche Art versucht und er wäre mir um ein Haar unter den Fingern zerbröselt. Die Anleitung ist auf japanisch und für mich nicht geeignet!) ((Und er leuchtet doch - zumindest im Dunkeln und hat mich am nächsten Morgen mit dieser Eigenschaft ganz schön erschreckt!))

 

Weihnachtslieder wurden auch zahlreich gesungen, denn ein weiteres Highlight war eine gottweißwoher herausgekramte Music-CD (immerhin keine Platte!) von New Kids On The Block, die sich seit geraumer Zeit schon auf ein Comeback vorbereiten - nur Weihnachstlieder von dieser Boyband sind wirklich nicht schön anzuhören und so weihnachtlich wie Baywatch unterm Tannenbaum.

 

Das hitzige Spiel war ein großer humoristischer Beitrag zur Abendgestaltung, doch gegen 01.00 Uhr dünnte die Besatzung langsam aus und ein großer Teil nahm die Gelegenheit des Beisammenseins wahr und begab sich zu später Stunde noch auf eine imaginäre Kiezrunde - man munkelt, dass die Hausbesetzung gegen 06.00 Uhr aufgelöst wurde.

 

Am Samstag hatte aber schon vor geraumer Zeit unser "Trainer" um Umzugshilfe gebeten, die man ihm einfach nicht verwehren konnte. Um Kräfte zu sparen verließ das Protokoll die Weihnachtsfeier, um sich für die bevorstehenden Anstrengungen ausgiebig zu schonen. Während der vermutlich längsten Fahrt ins heimische Poppenbüttel versagte die Kondition und erst gegen 2.?? Uhr war dann auch in Poppenbüttel die letzte weihnachtliche Feier glücklich überstanden! Der Umzug fand später am Tag sehr pünktlich statt.

 

Vielen Dank, Manu, dass wir Eure Wohnung erneut mit Trödel bestücken durften und vielen Dank der Geschirrspülerin, die wohl auch noch am nächsten Tag Überstunden geschoben hat. Es war ein echtes Vergnügen und die Damen vor der Tür haben sich zumindest mir gegenüber vorbildlich verhalten!

 

Nächstes Jahr feiern wir dann woanders und erschließen einen ganz neuen Stadtteil - wie wäre es dann mit Fuhlsbüttel?

 

Ho! Ho! Ho! und viele herzliche Grüße

 

Chrischi