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Ausflug zum Kletterpark

Geschrieben von Lars am . Veröffentlicht in News

Vormittags um 11 Uhr haben trafen sich Christoph, Jonas, Lars, Lauritz und Maurice an der U-Bahn Station Meiendorfer Weg. Nachdem alle eingetroffen waren, gab es aber noch eine Frage zu klären: nämlich ob wir überhaupt zum Kletterpark gehen würden, da es in Strömen geregnet hat. Da aber niemanden eine Alternatividee zum Kletterwald eingefallen ist, entschieden wir uns letztendlich dafür, unseren Mann zu stehen und bei Schietwetter (was noch harmlos ausgedrückt ist) Klettern zu gehen. Zum Park war es nicht weit, lediglich über den Zebrastreifen und schon war man so gut wie da. Dort stellte sich heraus, dass wir die einzigen im Park waren. Wir schlossen unsere Sachen in die Schließfächer ein und nach einer kurzen Anweisung ging es dann auch schon los.

Anfangs gingen wir zum ersten Parcours, der noch recht leicht war. Der Reihe nach durchquerten wir dann die restlichen Parcours, auf denen wir mit der Zeit allerdings immer mehr ausrutschten, da sie immer glitschiger wurden. Der Autor dieses Berichts hing aus versehen sogar an einer Seilbahn fest, weil er vergessen hatte sich an Rolle zu hängen, die einen normalerweise sehr schnell nach unten befördert sollte. Stattdessen hat er versucht mit dem Karabiner am Halteseil runter zu rutschen, was bis zur Hälfte der Strecke auch funktioniert hat. Da er wie eine Piñata in fünf Meter am Halteseil hing und es weder vor noch zurück ging, riefen alle Sechs Kletterer 5min. lang „HALLO TRAINER!“ bis er denn endlich erschien und unseren Spezi  aus seine Schmach befreite.

Als wir zu Parcours 6 wollten, wurde uns gesagt, dass dieser und Parcours 7 wegen den Wetterverhältnisse gesperrt seien. Also beschlossen wir, Parcours 3 noch mal zu wiederholen. Am Ende war jeder von uns pitsch nass  und durch gefroren. Daher kann man froh seien dass wir keine „kleinere bzw. jüngere“ Jugendliche dabei hatten. Als wir dann auch noch die Nachricht bekamen, dass wir aufgrund eines nahenden Gewitters gezwungenermaßen eine kurze Pause machen müssten, nutzten wir die Zeit um Muffins und Maxi King´s zu essen, und  dazu ein paar Erfrischungsgetränke zu konsumieren. Danach wurden wir gefragt, ob wir noch weiter klettern wollten, aber da wir nur noch ein knappe Viertelstunde übrig hatten, entschieden wir uns dagegen.

Wir packten zusammen und stark durchnässt ging es dann zurück zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit der U-Bahn zu einer der nächsten Stationen und aßen dort einen Döner. Danach trennten wir uns und fuhren einzeln nach Hause. Keiner von uns überstand diesen Tag trocken.

Im Endeffekt kann man sagen dass sich dieser Kletterpark auf jeden Fall mehr lohnt, als der den wir die letzten Jahre besucht haben (Geesthacht). Das Klettern am Meiendorfer Weg ist zwar wesentlich teurer, aber dafür machen die Parcours wesentlich Spaß, des Weiteren ist das Klettersystem auch viel einfach und auch für jüngere Kind einfacher zu Händeln. 

Wir wollen diesen Besuch nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen und hoffen das Nächste mal auf eine bessere Beteiligung der Jugendlichen und auf besseres Wetter.

Mit freundlichen Grüßen
Die nasse  Piñata